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Vibe Coding im Unternehmen: so nutzen Sie es sicher

Onagero, Redaktion · veröffentlicht am · 6 Minuten Lesezeit

Die Antwort in Kürze

Vibe Coding heißt: Man beschreibt einer KI, was man braucht, und sie schreibt den Code. Andrej Karpathy prägte den Begriff im Februar 2025, Collins Dictionary wählte ihn zum Wort des Jahres 2025. Für Unternehmen ist das eine Chance, weil Fachleute ihre Werkzeuge selbst bauen können. Riskant wird es, wenn dabei Firmendaten in öffentliche Werkzeuge wandern oder ungeprüfter Code an Ihre Systeme kommt. Sicher wird es mit wenigen festen Regeln.

Was Vibe Coding ist

Beim Vibe Coding schreibt niemand mehr Zeile für Zeile Code. Eine Person beschreibt in eigenen Worten, was sie braucht, prüft das Ergebnis und beschreibt die nächste Änderung. Das Programmieren übernimmt die KI. Der Begriff stammt von Andrej Karpathy, einem Mitgründer von OpenAI, aus einem Beitrag vom 2. Februar 2025. Collins Dictionary hat ihn zum Wort des Jahres 2025 gewählt.

Für ein Unternehmen heißt das zum Beispiel: Die Qualitätsingenieurin baut sich ihre Reklamationsauswertung selbst, der Kalkulator sein Angebotswerkzeug, ohne auf einen Platz in der Warteschlange der IT zu warten.

Wo die Risiken liegen

  • Daten verlassen das Haus. Wer eine Kundenliste oder eine Kalkulation in ein öffentliches KI-Werkzeug kopiert, gibt sie an dessen Anbieter weiter.
  • Ungeprüfter Zugriff. Ein selbst gebautes Werkzeug mit Zugangsdaten zum ERP kann dort Daten ändern, die niemand ändern sollte.
  • Schatten-IT. Werkzeuge entstehen auf privaten Konten, ohne Version und ohne Verantwortlichen, und niemand weiß, dass sie existieren.
  • Personendaten. Namen, Adressen und Leistungsdaten fallen unter die DSGVO, auch in einem kleinen Werkzeug.

Verbieten hilft selten

Wer Vibe Coding verbietet, bekommt es trotzdem, nur unsichtbar. Die Leute nutzen solche Werkzeuge, weil sie ihnen Arbeit abnehmen. Der bessere Weg ist ein Ort, an dem das Bauen erlaubt und sicher ist: mit Ihren Daten, nach Ihren Regeln.

Regeln, die Vibe Coding sicher machen

  1. Schützenswertes bleibt im Haus. Sie legen fest, welche Felder geschützt sind. Diese Werte werden entfernt, bevor eine KI damit arbeitet. Siehe Daten maskieren für KI.
  2. Jede Person baut in einem eigenen Bereich. Was dort entsteht, berührt nichts anderes.
  3. Jede Änderung ist eine Version. Ein früherer Stand lässt sich wiederherstellen.
  4. Lesen ist der Standard. In Quellsysteme geschrieben wird nur, wo Ihre IT es eingerichtet hat.
  5. Rollen regeln die Nutzung. Wer eine Anwendung sehen und nutzen darf, legen Sie fest.

Wie Onagero das umsetzt

Onagero ist Vibe Coding für Unternehmen, mit diesen Regeln eingebaut. Plattform und Anwendungen laufen auf Ihrem Server. Das Sprachmodell läuft beim Modellanbieter und bekommt einzelne Anfragen, ohne die Werte, die Sie schützen. Gebaut werden nicht nur Anwendungen, sondern auch Auswertungen, Erklärungen und CAD-Modelle. Einzelheiten stehen auf der Seite Sicherheit.

So fangen Sie an

Mit einem Vorgang, der heute über Excel und ERP-Exporte läuft und jede Woche Zeit kostet. In einer Demo zeigen wir, wie Ihr Team ihn mit Onagero selbst baut. Der Beitrag Interne Tools ohne Programmierer bauen zeigt, was es dafür sonst noch braucht.

Dieser Beitrag ordnet ein und ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

Fragen zum Thema

Ist Vibe Coding nur etwas für Entwickler?

Nein. Der Gedanke ist gerade, dass Fachleute beschreiben, was sie brauchen. Wissen über Software hilft beim Prüfen, ist aber keine Voraussetzung.

Dürfen Mitarbeitende Firmendaten in ein öffentliches KI-Werkzeug kopieren?

Das legt Ihr Unternehmen fest. Für personenbezogene Daten braucht jede Weitergabe an einen Anbieter eine Rechtsgrundlage nach der DSGVO.

Was unterscheidet ein gebautes Werkzeug von einem Chat?

Ein Chat beantwortet eine Frage einmal. Ein Werkzeug läuft weiter: für mehrere Personen, mit festen Regeln, an Ihren echten Daten.

Welches Problem würde
Ihr Team zuerst lösen?

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