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KI-Pilotprojekt richtig aufsetzen: sieben Fragen, bevor es losgeht

Onagero, Redaktion · veröffentlicht am · 7 Minuten Lesezeit

Die Antwort in Kürze

Ein KI-Pilot gelingt, wenn vorher feststeht: welcher Ablauf, wem er gehört, wer das Budget freigibt, welche Daten erreichbar sind, woran Erfolg gemessen wird, was ausgeschlossen ist und wie man zurückkommt. Ein kostenloser Machbarkeitsnachweis ohne diese Antworten endet meist als Vorführung.

Warum so viele Piloten versanden

Die meisten KI-Piloten scheitern nicht an der Technik. Sie scheitern daran, dass niemand festgelegt hat, was am Ende anders sein soll, wem das Ergebnis gehört und wer es danach betreibt. Die Vorführung gefällt, dann passiert nichts.

Die sieben Fragen

  1. Welcher Ablauf? Einer, benannt, wiederkehrend. Nicht „Controlling mit KI“, sondern „der Monatsbericht für die Geschäftsführung“.
  2. Wem gehört er? Eine Person, die den Ablauf heute verantwortet und die Abnahme erklärt.
  3. Wer gibt das Budget frei? Oft nicht die IT, sondern die Person, die für die Kosten des Ablaufs verantwortlich ist.
  4. Welche Daten, welcher Zugang? Die Quellen, die das Problem braucht, lesend, mit einer Ansprechperson in der IT.
  5. Woran messen wir? Eine Größe, vorher und nachher, unter vergleichbaren Bedingungen: Bearbeitungszeit, Anzahl Korrekturen, Nutzung.
  6. Was ist ausgeschlossen? Schreibende Zugriffe aufs ERP, Personalbewertung, Maschinensteuerung, undokumentierte Altsysteme.
  7. Wie kommen wir zurück? Das bisherige Verfahren bleibt möglich, bis die Abnahme erklärt ist.

Der Pilot-Check stellt dir diese Fragen in zwei Minuten.

Was nach dem Pilot bleiben sollte

Viele Piloten enden mit einer Vorführung, die niemand weiterführt. Ein guter Pilot hinterlässt mehr als ein Ergebnis: angebundene Daten, geprüfte Begriffe und Leute, die das nächste Problem selbst lösen können. Genau so ist der Einstieg bei Onagero gebaut. So läuft der Einstieg.

Wann ein Pilot enden sollte

Ein Pilot, der sein Ziel verfehlt, ist ein nützliches Ergebnis, wenn man aufhört. Enden sollte er, wenn die erlaubten Daten die Frage nicht tragen, die Leute das Werkzeug nicht nutzen, die Prüfung die Zeitersparnis auffrisst oder die Gesamtkosten den vereinbarten Nutzen übersteigen. Bei Onagero entscheidest du nach der Messung, ob die Plattform weiterläuft.

Welche Abläufe sich für den Anfang eignen

Gut geeignet sind Abläufe, die jede Woche wiederkehren, aus Exporten und Handarbeit bestehen und deren Daten digital vorliegen. Beispiele: der Monatsbericht, die Ausschussanalyse, die Lieferterminauskunft.

Dieser Beitrag ordnet ein und ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

Fragen zum Thema

Wie lange dauert ein KI-Pilot?

Bei Onagero steht die erste Lösung in wenigen Wochen, gerechnet ab dem Tag, an dem Zugänge und Freigaben stehen. Den Zeitplan legen wir im Angebot fest.

Wer muss bei uns mitarbeiten?

Die Person, der der Ablauf gehört, eine Ansprechperson in der IT, und je nach Daten der Datenschutz und der Betriebsrat.

Was passiert nach dem Pilot?

Wird das Ziel erreicht, läuft die Plattform weiter, und dein Team baut die nächsten Lösungen selbst. Deine Daten und Ergebnisse bleiben in jedem Fall exportierbar.

Welches Problem würde
dein Team zuerst lösen?

Zeig uns einen echten Vorgang. Wir zeigen dir, wie er mit Onagero aussehen könnte.

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